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The Bible is old
Greatest story ever told
- Paul Simon


Steinbruch pur - Passionsspiele St. Margarethen 2011
Im Anfang war das Wort. Mit dieser Textstelle aus dem Johannesevangelium beginnen die Passionsspiele 2011 in St. Margarethen. 650 Mitwirkende, eine einzigartige Kulisse und Robert Herzl, Intendant des Stadttheaters Baden, als neuer Regisseur.

Seit 85 Jahren wird in St. Margarethen die Passion dargestellt. Dem Bauernhof, auf dem die ersten Aufführungen stattfanden, ist die Inszenierung längst entwachsen. Seit 1961 dient der Römersteinbruch als beeindruckende Naturkulisse, in der die Besucher ein wirklichkeitsnahes Erlebnis erwartet. 450 Laiendarsteller bewegen sich auf der Freilichtbühne, rund 200 hinter den Kulissen, alle ehrenamtlich. Die Mitwirkenden kommen aus der 2800 Einwohner zählenden Marktgemeinde St. Margarethen und gehören allen Berufs- und Altersschichten an. Ein Großteil der nahezu 70 Sprechrollen ist doppelt besetzt. "Wir spielen für die laufende geistige und religiöse Erneuerung der Pfarrgemeinde", erklärt Pfarrer Georg Lang, "die Passionsspiele sind eine wunderbare Form, zentrale Glaubensinhalte zu verkünden."

Trotz der Darbietung durch Laienspieler braucht es theater-erprobte Professionalität. Den Veranstaltern ist es gelungen, den Intendanten des Badener Stadttheaters und mehrmaligen Regisseur der Opernfestspiele, Prof. Robert Herzl, als Regisseur zu gewinnen. Er setzt auf Reduktion der Kulisse, auf den "puren Steinbruch", "weil die imposante Felsenlandschaft die meiste Eindruckskraft auf den Zuschauer ausüben kann". Neu in das Spiel integriert Herzl die Rolle des Evangelisten, der als Erzähler die Handlung strukturiert und vorantreibt.

Bei den letzten Aufführungen vor fünf Jahren konnten insgesamt 70.000 Besucher begrüßt werden. Mit dem Reinerlös der letzten Spieljahre konnte die Erweiterung des Pfarrkindergartens und die Sanierung der Pfarrkirche durchgeführt, die Errichtung von Behindertenwohnheimen in Oberpullendorf und St. Margarethen und eines Altenwohnheimes im Ort unterstützt, Missionsprojekte in Peru, Neu-Guinea, Chile, auf den Philippinnen und in Weißrussland sowie Kirchenbauten in der Slowakei, in Ungarn und Albanien gefördert werden. Der Reingewinn der Spiele 2011soll wieder pfarrlichen, caritativen und Missionsprojekten zugute kommen. "Das Wetter spielt meistens mit", schmunzelt Pfarrer Lang und blickt nach oben.

Das Passionsspielbüro wird am 1. September 2010 eröffnet, Karten kann man jetzt schon via Mail (tickets@passio.at) bestellen. Informationen über Eintrittskarten und Sitzplan und nahe Ausflugsziele findet man im Internet unter www.passio.at .

Ansprechpartner für weitere Informationen und die Presse:
Franz Miehl
Mobil: +43 664 9209040
Mail: info@passio.at
 

Passionsspiele St. Margarethen 2011
© Passionsspiele St. Margarethen
2009 © LabelArt WebDesign
Grafiken & Print © Harald Koisser